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Lamas und Alpakas benötigen keinen geschlossenen Stall. Ein Unterstand, der vor Regen, Sonne und Wind schützt, genügt. Wichtig ist, dass der Unterstand für die Tiere stets zugänglich ist, und dass jedem Tier genügend trockene, zugluftfreie Liegefläche zur Verfügung steht. Gemäß Tierschutzverordnung soll die Liegefläche im Unterstand für jedes Tier das mehr als 6 Monate alt ist mindestens 2 m2
Damit Jungtiere ungestört genügend Futter aufnehmen können, ist es ideal, wenn sie einen Futterplatz haben, der für die erwachsenen Tiere unzugänglich ist. Wird der Unterstand mit ein wenig Auslauf darum herum eingezäunt, so nennt man dies Paddock. Ein Paddock dient der leichteren Handhabung der Tiere, wie z.B. der Vorbereitung zum Trekking.
Futter, das auf den Boden gefallen und zertreten worden ist, wird von den Neuweltkameliden nicht mehr gefressen. Demzufolge sind eine Futterkrippe am Boden oder eine Heuraufe mit Auffangschale ideal. Kraftfutter und Mineralsalze werden in einem Eimer oder in einer Wandraufe verabreicht. Wichtig ist, dass alle Tiere Zugang dazu haben und dass die Futterbehälter stets im Trockenen stehen.
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